Der neue ehrliche Mann ist wie Juventute pro – und zwar pro Ehrlichkeit und Treue (wobei noch zu definieren sein wird, was diese beiden Begriffe eigentlich bedeuten). Herr Jupp musste letztens in einem Forum folgende vielsagende Unterhaltung zwischen zwei zumindest virtuell weiblichen Charakteren verfolgen; er befindet sich derzeit noch in psychiatrischer Nachbetreuung.

Wer oder was ist die Frau? Könnt ihr nicht mal eine definitive Antwort drauf geben, ob’s okay für den neuen Mann ist, wenn er eine Pro-Stellung zu Strapsen, Miniröcken und dergleichen einnimmt, oder ob er sich mit der Kontraposition doch am sicher-er-en Ufer befindet?

[Unterhaltung aus einem Forum, anonymisiert und sinngemäß wider gegeben]

Frau1 schrieb:
Man stellt sich als Sexobjekt dar, auch wenn es oft gar nicht so gemeint ist. Aber es provoziert eben die Männer, die glotzen und fangen zu Sabbern an.
Und genau deshalb würde ich persönlich mich in solcher Kleidung nicht wohlfühlen. Ich will als Person, als Mensch, als Ganzes wahrgenommen werden und nicht als ein Stück Fleisch.

Frau2 schrieb:
Ja und? Zwingt dich ja eh keiner dazu. Aber viel Phantasie scheinst nicht zu habe – zumindest kannst du dir nicht vorstellen, dass es jemandem Spaß macht, von sabbernden Männern angestarrt zu werden. Es soll sogar Frauen geben, die nix dagegen haben, verführt zu werden. Und auch welche, die nicht unter allen Umständen immer als ganzes wahrgenommen werden wollen. (Schau mich an :-) )
Mir ist das alles k**k-egal, ob jemand in Strapsen und bikini in die Disco geht oder in mehrere Schlafsäcke gehüllt. Ich versteh nur nicht, warum Frauen, die das halt nicht wollen, immer so generalistisch argumentieren müssen. Du kommst in diesem Forum ja echt so rüber, als lastete das moralische Gewicht der Welt auf deinen Schultern.

Kommentieren