“Gibma doch ma noch’n Bierchen, ey! Ach nee Mann – du hattest heuer doch schon 2.423 Flaschen!” Elegantes Werkzeug zur sinnvollen Selbstkontrolle – oder doch ultimativ diktatorisches Device für Freundinnnen mit übermäßig ausgeprägtem Kontrollzwang? Der BeerTracker Flaschenöffner überprüft nicht etwa den Virengehalt der von alten wie Neuen Männern so geschätzen Hopfen-Malz-Wasser-Emulsion, nein, er führt über den Flüssigkeitskonsum unbestechlicher Buch als ein Schweizer Banken-Controller.

Es mag zwar sein, dass der eine oder andere vielleicht nicht so ganz genau wissen will, darf oder muss, wieviele Halblitergebinde den totalen Zusammenbruch am Vorabend herbeiführten; streut man allerdings geschickt immer wieder mal Dosen unter die eigene Konsumationsliste, eignet sich das Gerät auch hervorragend zur Selbsttäuschung. (Wer Dosen scheiße findet, weil sie unsere Fische töten und die Wälder abholzen, der muss sich ebene zuhause eine Zapfanlage installieren!)

Beer Tracker

Was uns aber schwer abgeht, ist die USB-Buchse zum Datenabgleich mit dem PC – irgendwann muss der interne Speicher ja auch voll sein, und wir vermuten mal, eher früher als später. Und falls dann anschließend ein automatisches “Reset” erfolgt – wär das zu verstehen als eine Art kathartische Reinwaschung von allen Biersünden? [via: futurenews.at]

Außerdem abstauben: ritchie, teil-assoziiertes Mitglied des Arbeitskreises Neuer Mann, verlost auf seinem datenschmutz.blog gerade dreimal das neue Album von Herrn Stereotyp: sehr empfehlenswerte, gefühl- und bassdruckvolle Musik für den Neuen Mann: zum Gewinnspiel

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