Ein alter Indianerhäuptling saß in seiner Hütte im Reservat, zog an seiner Friedenspfeife und blickte den beiden Regierungsbeamten, die geschickt worden waren, um ihn zu interviewn, ernst in die Augen. “Häuptling Grüner Adler,” hob der eine Inspektor an, “Sie haben die weiße Zivilisation seit 90 Jahren beobachtet. Sie kennen die Kriege des weißen Mannes und seine technologischen Fortschritte. Sie kennen seine Errungenschaften, wissen aber auch um den Schaden, den er angerichtet hat.”
Der Häuptling nickte zustimmend, worauf der andere Beamte fortsetzte: “Wenn Sie an all diese Jahre zurückdenken, an welchem Punkt hat sich der weiße Mann geirrt?”
Der Häuptling blicke ihm starr und völlig bewegungslos eine Minute lang in die Augen und hob mit ruhiger Stimme an: “Als der weiße dieses Land fand, gehörte es den Eingeborenen. Keine Steuern, keine Schulden, genüggend Büffel, massenweise Biber, Frauen machten die ganze Arbeit, der Medizinmann kümmerte sich gratis um die Gesundheit des gesamten Stammes. Wir männlichen Indianer verbrachten den gesamten Tag damit, zu jagen und zu fischen, und die ganze Nacht mit Sex.”
An diesem Punkt lehnte sich der Häuptling zurück und begann plötzlich zu lächeln: “Nur der weiße Mann war dumm genug zu glauben, dass er dieses System verbessern könne.”
Wahre Worte
[Antwort]